
Digitaler Wärmepumpen-Check · Landeshauptstadt München
Dauert nur wenige Minuten. Ergebnis vor jeder Anfrage.
Für die meisten selbstgenutzten Häuser in München und im Umland ja. Der Bund übernimmt über das KfW-Programm 458 im Standardfall 46 Prozent der förderfähigen Kosten, je nach Einkommen sind bis zu 80 Prozent und maximal 22.400 Euro Zuschuss möglich. Dazu kommt in München das städtische Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG), das den Heizungstausch zusätzlich bezuschussen kann. Ob Ihr Haus geeignet ist, entscheidet nicht die Stadt, sondern Baujahr, Heizkörper und Dämmzustand. Genau das ordnet der Wärmepumpen-Check in wenigen Minuten ein: Eignung, Kostenrahmen und Förderfaktoren für Ihr Haus.

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kostet im Einfamilienhaus inklusive Einbau meist zwischen 27.000 und 45.000 Euro. Nach Abzug der KfW-Förderung bleiben im Standardfall rund 14.000 bis 32.000 Euro Eigenanteil. Münchner Besonderheit: Handwerkskapazitäten sind im Großraum knapper und Termine langlaufender als im Bundesschnitt. Wer früh anfragt, verhandelt aus der besseren Position und vermeidet den teuersten Fall, den ungeplanten Heizungsausfall im Winter.
Die Heizungsförderung des Bundes läuft über das KfW-Programm 458, als direkter Zuschuss. Seit dem 21. Juli 2026 gelten diese Bausteine:
| Baustein | Satz | Wer bekommt ihn |
|---|---|---|
| Grundförderung | 30 % | alle Eigentümer beim Einbau einer förderfähigen Heizung |
| Klimageschwindigkeitsbonus | 16 % | Selbstnutzer, die eine funktionierende fossile Heizung austauschen. Sinkt halbjährlich weiter |
| Einkommensbonus | 10 bis 40 % | Selbstnutzer, gestaffelt nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen |
Gedeckelt wird bei 70 Prozent der förderfähigen Kosten, bei niedrigen Einkommen bei 80 Prozent. Förderfähig sind maximal 28.000 Euro für die erste Wohneinheit, der Höchstzuschuss liegt bei 22.400 Euro. Der Antrag muss vor der Auftragserteilung gestellt werden, ein Rechtsanspruch besteht nicht, die Mittel sind budgetabhängig. Früh prüfen lohnt sich.
Zusätzlich fördert die Landeshauptstadt München den Heizungstausch über das Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG), gekoppelt an die Bundesförderung. Die Konditionen ändern sich programmabhängig, maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen der Stadt. Für Münchner Eigentümer heißt das: Vor der Beauftragung beide Förderwege in der richtigen Reihenfolge klären. Der Check bereitet genau diese Fragen für das Gespräch mit dem Fachbetrieb vor.
München heißt überwiegend Bestand: Siedlungshäuser der 50er bis 70er, Reihenhäuser in dichter Bebauung, Ein- und Zweifamilienhäuser am Stadtrand und im Umland. Keine dieser Lagen schließt eine Wärmepumpe aus, sie stellen nur unterschiedliche Fragen:
| Haussituation | Einordnung | Worauf es ankommt |
|---|---|---|
| Altbau vor 1978 mit Heizkörpern | grundsätzlich prüfenswert | reichen die Heizkörper bei niedrigerer Vorlauftemperatur, einzelne ggf. tauschen |
| Reihenhaus, dichte Bebauung | prüfenswert mit Planung | Aufstellort und Schallwerte des Außengeräts, Abstand zum Nachbarn |
| Haus ab den 1980ern am Stadtrand | häufig gute Ausgangslage | Dämmzustand und Warmwasserbedarf |
| Haus mit Fußbodenheizung | beste Voraussetzungen | niedrige Vorlauftemperatur passt zur Wärmepumpe |
Entscheidend ist nie das Etikett Altbau, sondern ob die Wärmeverteilung mit niedrigeren Temperaturen auskommt. Das lässt sich prüfen, bevor Sie investieren. Mehr dazu auf der Seite Wärmepumpe im Altbau.
München baut die Fernwärme aus, vor allem in dicht bebauten Lagen. Für viele Ein- und Zweifamilienhäuser am Stadtrand und im Umland ist ein Anschluss dagegen nicht absehbar. Auf eine ungewisse Anschlusszusage zu warten, während die eigene Heizung altert und die Förderung planmäßig sinkt, ist die teuerste Variante. Der bessere Weg: jetzt klären, was für Ihre Adresse realistisch ist, und auf dieser Basis entscheiden.
Quellen: KfW: Heizungsförderung für Privatpersonen, Wohngebäude (458) · Stadt München: Förderprogramm Klimaneutrale Gebäude (FKG) · Stadt München: Wärmewende in München · Verbraucherzentrale: Wärmepumpe. Alles, was Sie wissen müssen
Stand: 26.08.2026. Fördersätze nach KfW-Programm 458 in der seit 21.07.2026 gültigen Fassung. Die Konditionen sinken planmäßig, erstmalig zum 01.02.2027.
Inklusive Einbau meist 27.000 bis 45.000 Euro vor Förderung. Nach Abzug des KfW-Zuschusses bleiben im Standardfall rund 14.000 bis 32.000 Euro Eigenanteil.
Die Bundesförderung über KfW 458: im Standardfall 46 Prozent, je nach Einkommen bis zu 80 Prozent und maximal 22.400 Euro. Zusätzlich fördert die Stadt München den Heizungstausch über das FKG-Programm, die aktuellen Konditionen stehen bei der Landeshauptstadt.
Nur, wenn für Ihre Adresse ein Ausbau konkret vorgesehen ist. Für viele Ein- und Zweifamilienhaus-Lagen ist das nicht der Fall. Prüfen Sie beides, statt auf Verdacht zu warten.
In den meisten Fällen ja. Entscheidend sind Wärmeverteilung, Dämmzustand und Vorlauftemperatur, nicht das Baujahr allein. Genau diese Faktoren fragt der Check ab.
Ihr Haus, Ihre Zahlen: Starten Sie den Wärmepumpen-Check und sehen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Haus geeignet ist und welche Förderbausteine für Sie realistisch sind.
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